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Worum geht es in den InnerGames-Workshops?

In den InnerGames-Workshops geht es darum, die eigenen inneren Reaktionen auf äußere Umstände, und damit das eigene „Inner Game“, zu verändern und Freiheit im eigenen System zuzulassen. Es geht um Loslassen, emotionale Intelligenz und praktische Intuition. Es geht um die bewusste Veränderung von Gefühlen und Verhaltensweisen. Es geht um das gezielte Wahrnehmen der Emotionen, Intentionen und Strukturen anderer Menschen und um das Verändern oder Auflösen eigener Muster und Strukturen, die uns bisher in unserem Leben ausgebremst und eingeschränkt haben.

Die Idee hinter den InnerGames-Workshops ist grundsätzlich einfach: Menschen aus den unterschiedlichsten Berufs- und Altersgruppen treffen aufeinander, um mit Methoden, Techniken und Sichtweisen zu experimentieren, die es ermöglichen, Veränderungen im eigenen Leben und im Leben anderer Menschen zu bewirken. Einige der Techniken und Herangehensweisen sind relativ bekannt. Andere sind fast völlig unbekannt. Und einige wurden von uns extra für die Workshops entwickelt und sind in dieser Form sonst nirgendwo zu finden.

Hinter den Workshops steht keine Organisation. Hinter den Workshops stehen zwei Coaches, die ihre Erfahrungen und Einsichten zugänglich machen und Wege zeigen, die gegangen werden können. Es gibt kein bestimmtes Weltbild, das vertreten wird. Es geht nur darum, Möglichkeiten zu zeigen und voneinander zu lernen.

Die meisten Teilnehmer kommen, weil ihnen jemand, den sie kennen, unsere Workshops empfohlen hat. Viele der Teilnehmer kommen immer wieder. Einige regelmäßig, andere nur ein- oder zweimal im Jahr. Und so ist es ganz normal, dass in den Workshops „alte Hasen“ mit „Neueinsteigern“ zusammentreffen. Und gerade dadurch, dass sich Menschen begegnen, die sich in ihrem Alltag mit großer Wahrscheinlichkeit niemals über den Weg laufen würden, entstehen extrem interessante und offene Gruppen, in denen sehr viel, sowohl bewusstes als auch intuitives, Lernen stattfindet.

In den Workshops geht es nicht darum, etwas zu glauben. Es geht darum, zu experimentieren. Mit Techniken, mit anderen Sichtweisen und mit der eigenen Wahrnehmung. Es geht aber auch darum, die eigenen Zweifel für den Zeitraum des Workshops falls nötig „in Zwangsurlaub zu schicken“. Und sich hinterher, basierend auf den Erfahrungen und Eindrücken, die man im Laufe des Workshops gewonnen hat, eine eigene Meinung zu bilden.

Der Begriff „Inner Game“

Der Begriff „Inner Game” wird heute in sehr unterschiedlichen Kontexten (Business, Sport und ganz allgemein im Bereich der Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung) verwendet. Größere Bekanntheit erreichte die Formulierung „Inner Game” erstmals durch den Amerikaner Timothy Gallwey, der, in seiner Zeit als Kapitän des Tennis-Teams der Harvard-Universität, Meditationstechniken nutzte, um seine Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und seine sportlichen Leistungen deutlich zu steigern. Später entwickelte Gallwey, aufbauend auf diesen Erfahrungen, sein eigenes Methodenspektrum.

Gallwey erkannte, dass nicht allein unser „Outer Game, also unsere Technik und körperliche Kondition, über unsere Leistungsfähigkeit, und damit letztlich auch über „Sieg und Niederlage“, entscheidet. Eine mindestens ebenso große, und manchmal sogar noch größere, Rolle spielt darüber hinaus auch unser „Inner Game“, also die Summe unserer inneren Strukturen aus Überzeugungen, Denk- und Gefühlsgewohnheiten, alten Prägungen und inneren Bildern und sowohl bewussten als auch unbewussten Schlussfolgerungen, die wir aus vergangenen Erfahrungen gezogen haben, und die einen erheblichen Einfluss darauf haben, welche Ergebnisse wir mit dem, was wir tun oder nicht tun, in unserem Leben erzielen.

Das Konzept des „Inner Game“, mit dem sich Gallwey zunächst im Sportbereich auseinandersetzte, ließ sich hervorragend auf alle Bereiche des menschlichen und zwischenmenschlichen Lebens, sowohl in privaten als auch beruflichen Kontexten und insbesondere auch in den Bereich des Managements, übertragen, so dass Gallway letztlich häufiger vor Führungskräften Vorträge hielt, als vor Sportlern. In den letzten Jahren wurde der Begriff „Inner Game“ darüber hinaus auch von der amerikanischen „Dating-“ und, wie es so schön heißt, „Social-Engineering“-Szene adaptiert, die sich intensiv mit der Frage auseinandersetzt, wie, mit möglichst effektiven Techniken und Methoden, Hemmungen und Blockaden im zwischenmenschlichen Bereich abgebaut werden können.

Natürlich gibt es mittlerweile viele Methoden und Herangehensweisen, die deutlich über Gallweys Ansatz hinausgehen und viele Techniken, die wesentlich effizienter sind, als das, was Gallwey damals zur Verfügung stand. Doch das „Prinzip Inner Game“ ist nach wie vor dasselbe geblieben. Auch wenn es aus heutiger Perspektive naheliegend erscheinen muss, nicht nur von „Inner Game“, sondern, aufgrund der vielen Lebensbereiche, in denen die Verwendung des Begriffs Sinn macht, von „Inner Games“ zu sprechen.

Wie wir werden, wer wir sind

Wir haben in unserer Kindheit und Jugend gesehen, wie sich die Menschen in den Situationen, in denen wir sie erlebt haben, gefühlt haben. Wir haben ihren Gesichtsausdruck und ihre Bewegungsmuster gesehen. Ihre Mimik und Gestik. Wir haben gesehen, wann sie sich sicher und wann sie sich unsicher gefühlt haben. Wir haben gesehen, in welchen Situationen sie gestresst waren. Was sie getan haben, um sich durchzusetzen. Und was sie getan haben, um sich unterzuordnen oder sich bei anderen Menschen beliebt zu machen.

Doch wir haben nicht nur gesehen, was wir gesehen haben. Wir haben bei dem, was wir gesehen haben, immer, zumindest ansatzweise, mitgefühlt. Denn eine Kindheit ist zu kurz, um alle Erfahrungen selbst zu machen. Wir müssen in der Lage sein, das, was wir über die Welt und andere Menschen glauben und wie wir uns dementsprechend verhalten, auch auf den Erfahrungen anderer Menschen basieren zu lassen. Wir sind biologisch darauf „programmiert“, die emotionalen und mentalen Zustände anderer Menschen zu kopieren, um in der Lage zu sein, uns in der Welt zu orientieren und uns in unser soziales Umfeld einzufügen.

Doch leider hat uns niemand gesagt, dass unsere biologische Programmierung uns nicht ermöglicht, zu unterscheiden, wann die emotionalen Zustände der Menschen, von denen wir in unserer Kindheit umgeben waren, tatsächlich sinnvoll und zweckmäßig waren und wann es bessere Möglichkeiten gegeben hätte. Niemand hat uns beigebracht, dass Stress in unserer heutigen Zeit nicht nur eine sinnlose, sondern auch unnötige Reaktion ist, die auf veralteten Bildern der Realität basiert. Und selbst wenn wir uns heute vermutlich in vielen Situationen völlig anders fühlen, als beispielsweise unsere Eltern, hat doch zu einem wesentlich Teil die Prägung von damals alle Erfahrungen mitbeeinflusst, die wir seit damals gemacht haben. So dass unser heutiges Fühlen und Erleben immer noch in bestimmten Bereichen geprägt ist von Bildern und Sichtweisen, die nie unsere eigenen waren.

Trotzdem geht es niemals darum, die eigene Kindheit „aufzuarbeiten“. Es ist ein psychotherapeutischer Mythos, dass das „Verstehen“ der Vergangenheit im Hier und Jetzt etwas auflöst oder verändert. Und das ist auch der Grund, warum so viele Menschen nach einer Psychotherapie bestenfalls der Meinung sind, dass sich zwar nichts geändert hat, aber dass sie nun mit dem, was ist, bis zu einem gewissen Grad besser umgehen können. Natürlich kann ein besseres Verständnis der eigenen Vergangenheit hilfreich sein. Jedoch nur, wenn dieses Verständnis nicht als „Lösung“ gesehen wird, sondern als Ansatzpunkt, um, mit den richtigen Methoden und Techniken, Veränderungen im eigenen System zu bewirken.

In den InnerGames-Workshops verfolgen wir sehr bewusst eine Zielsetzung, die mit Psychotherapie, und insbesondere den „klassischen“ psychotherapeutischen Ansätzen, nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Und gerade deshalb ermöglichen es die von uns verwendeten Techniken, auch tiefliegende Muster und Strukturen zu erreichen und diese zu verändern oder aufzulösen, statt sie einfach nur zu „verstehen“, zu „überlagern“ oder sie „überzuprogrammieren. Indem wir ein Spektrum von Selbstregulationsmechanismen nutzen, um, Schritt für Schritt, mehr und mehr Freiheit im eigenen System zu erreichen.

Andere Wege gehen

Die meisten Teilnehmer kommen zum ersten Mal auf einen unserer Workshops, weil sie sich in bestimmten Situationen in ihrem Leben nicht so fühlen, wie sie sich fühlen wollen und weil sie, in einer oder mehreren Hinsichten, nicht die Ergebnisse erzielen, die sie erzielen wollen. Und häufig auch, weil sie zwar einerseits Ergebnisse erzielen, die sie erzielen wollen, andererseits aber andere Ergebnisse nicht erzielen, die sie ebenfalls erzielen wollen. Und sie kommen nach ihrem ersten Workshop auch zu weiteren Workshops, weil sie in ihrem eigenen Leben sehen, dass das, was wir ihnen zeigen, funktioniert. Und weil sie Spaß an unseren Herangehensweisen finden und die Begegnungen mit den anderen Teilnehmern genießen, die sich auf unseren Workshops ergeben.

Einer der Gründe, warum in den InnerGames-Workshops so interessante und offene Gruppen entstehen, ist das Zahlungsmodell, für das wir uns entschieden haben. Bei unseren InnerGames-Workshops gilt der Grundsatz „selbstgewählter Beitrag“, was bedeutet, dass jeder den Betrag bezahlt, zu dem er, oder sie, in der Lage ist. Ohne dass wir kontrollieren, wer welchen Betrag bezahlt. Natürlich bedeutet das, dass ein gutverdienender Freiberufler, oder ein Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mehr bezahlt, als ein Student oder eine alleinerziehende Mutter. Und es bedeutet auch, dass diejenigen, die die finanziellen Möglichkeit und die Bereitschaft haben, deutlich mehr als der Durchschnitt zu bezahlen, die Workshops überhaupt erst ermöglichen. Aber es bedeutet auch, dass Menschen teilnehmen können, die sich, beispielsweise aufgrund eines Burnouts oder aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlages, in einer finanziell schwierigen Situation befinden.

Wenn jeder so viel bezahlt, wie er, oder sie, bezahlen kann, bedeutet das, dass alle profitieren. Denn je unterschiedlicher die Hintergründe der Menschen sind, die an den Workshops teilnehmen, umso mehr Lernen findet statt. Und die „Mischung“ unserer Teilnehmer und die Tatsache, dass regelmäßig Teilnehmer beispielsweise aus Zürich, Basel, Frankfurt und Karlsruhe nach München kommen, zeigt uns, dass unser Konzept bei unseren Teilnehmern auf positive Resonanz stößt und gutgeheißen wird.

Wir hatten vor vielen Jahren selbst eine Phase während unseres Studiums, in der wir die Gelegenheit bekommen haben, trotz unserer finanziell angespannten Situation an Seminaren teilzunehmen, die wir uns normalerweise nicht hätten leisten können. Und so sehr wir damals zu schätzen wussten, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben, so sehr wissen wir auch heute zu schätzen, wenn jeder so viel gibt, wie es seinen, oder ihren, finanziellen Möglichkeiten entspricht.

Wir sind uns natürlich bewusst darüber, dass wir durchaus auch einen „fixen“ Workshopbeitrag verlangen und damit letztlich mehr Geld verdienen könnten. Und genaugenommen sind unsere InnerGames-Workshops auch unser einziges Angebot, für das wir keine „Festpreise“ verlangen. Aber die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass wir viele nette und wertvolle Menschen nicht kennengelernt hätten, wenn wir einen Festpreis verlangt hätten. Und wir konnten auf diese Weise vielen Menschen helfen, denen wir sonst nicht hätten helfen können. Und daher beabsichtigen wird, dieses Konzept beizubehalten, solange der „finanzielle Rückfluss“ in einer gewissen Relation zu dem Aufwand steht, den die Workshops für uns verursachen.